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Schynige Platte - First

Via Berna Etappe Nr. 15

Jungfrau Region Tourismus AG
Kammistrasse 13
CH - 3800   Interlaken
+41 33 521 43 40
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tourismus@jungfrauregion.swiss

Magische Aussicht im Blumenparadies

Um 7.15 Uhr geht es los – zu viert quetschen wir uns ins Auto und fahren in Richtung Wilderswil. Es ist kalt, von den gemeldeten 30 Grad spüren wir so früh am Morgen noch nicht viel.

Um 8.05 Uhr steigen wir in die historische Schynige Platte-Bahn und geniessen die etwa einstündige Fahrt hinauf ins Blumenparadies. Für die Wanderung haben wir – dass heisst meine Eltern, mein Freund und ich – nur leichtes Gepäck dabei. Mehr als Wasser, Proteinriegel und eine grosse Züpfe befindet sich nicht in unseren Rucksäcken. Das hat seinen Grund: Die Wanderung, welche wir in Angriff nehmen, wird über fünf Stunden dauern und insgesamt 825 m Aufstieg beinhalten.

Nach einer kurzen Kaffeepause auf der Sonnenterrasse des Berghotels Schynige Platte machen wir uns auf den Weg. Die Wanderung beginnt gemütlich. Ein bisschen Abstieg hier, ein bisschen Aufstieg da – und dazwischen halbwegs flach. Das Wetter ist wunderschön und wir bestaunen auf dem Weg die umfangreiche Blumenwelt. Nach einer Weile verändert sich die Landschaft. Es wird steinig – und auch steiler, was wir schnell einmal in den Beinen spüren.

Was von den Strapazen ablenkt: Immer wieder sehen wir den Brienzersee, den Thunersee und einen kleineren See, der sich nach Recherche als Sägistalsee entpuppt. Auch der Blick auf Interlaken, aufs «Bödeli» hat von so weit oben etwas Magisches.

Nach ungefähr drei Stunden erreichen wir das Berggasthaus Männdlenen, Zeit für eine Kraftbrühe und ein Süssgetränk mit viel Koffein. Wir feiern die geschaffte Hälfte unserer Wanderung zudem mit einem Stück Aprikosenkuchen – und viel Rahm, ehe wir uns wieder auf den Weg machen.

Der nun dauerhaft ansteigende Pfad bringt uns an den Fuss des Faulhorns. Weil wir um 18 Uhr die letzte Gondel von der First nach Grindelwald erwischen müssen, verzichten wir auf den Abstecher hinauf zum Gipfel. Den sparen wir uns fürs nächste Mal auf. Plötzlich sehen wir im steinigen Abgrund einen Adler, nur etwa 30 Meter entfernt. Wow! Und auch auf dem Abstieg an den Bachalpsee wimmelt es von Tieren. Wir entdecken bestimmt ein Dutzend Murmeltiere, weitere Vögel und sogar eine Iltis-Familie.

Am Bachalpsee angekommen kühlen wir unsere Füsse im kalten Bergsee, ehe wir den letzten Abschnitt zur Gondelstation First in Angriff nehmen.

Für dich unterwegs: Jasmin Binzegger

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