Wandern war immer schon angesagt.
Die Walser besiedelten im ausgehenden Hochmittelalter aus dem heutigen Kanton Wallis heraus das Lauterbrunnental. Einen Übergang fanden die Walser bei der sogenannten Lötschenlücke.
Sister of Rivendell
Es hat schon etwas Mystisches dieses Lauterbrunnen - besonders wenn es solche Nebelschwaden umhüllen. Ähnlich interessant wie das Tal selber ist auch die Frage nach dem Dorf- und Talschaftsnamen: Es gibt nicht weniger als vier Deutungen.
Die beiden Vorsilben («lauter») können wir in der Mundart wie auch im Hochdeutschen von «hell» oder «klar» deuten. «Z’vordrist uf der hejen Fluoh, da isch luuter», so ein Ausspruch in der örtlichen Mundart. Hier bekommt «luuter» die Bedeutung von schwindelerregender Tiefe. Klar, nicht wenige Bäche stürzen sich vom «luuterren» Fluhrand. Wir können «lauter» aber auch mit den Adverbien «nichts als», «ausschliesslich» oder «lediglich» in Verbindung bringen. So schön die ersten drei Erklärungen aber auch klingen mögen, sind diese doch: Falsch. Schade, diese hätten doch so schön gepasst.
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Meter hoch ist der Staubbachfall, durch welchen Lauterbrunnen zu Beginn des Reiseverkehrs in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundert berühmt geworden ist. Heute verlagert sich das Zentrum von der Ey hin zu den Bahnhöfen - als Verkehrsknotenpunkt für alle Dörfer der Talschaft.
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Zugankünfte von Lauterbrunnen hat Wengen gegenwärtig pro Tag zu verzeichnen.
NOMEN EST OMEN
Der Namen ist ein Zeichen. Da hatte der römische Dichter natürlich recht. Wenn an Wengen, Mürren und Lauterbrunnen gedacht wird, kann das defnitiv behauptet werden – ohne rot zu werden.
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Talmuseum Lauterbrunnen
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Fotos: Jungfrau Region, Jungfraubahnen
Story: André Wellig
Herbst 2017
Kontakt
Jungfrau Region Tourismus AG
Kammistrasse 13
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Tel. +41 33 521 43 43
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